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Die Geschichte vom Drachen und den Leuten, die NEIN sagten

29. August 2015

Die Geschichte vom Drachen und den Leuten, die NEIN sagten

von Birgit Reinartz

Es war einmal vor langer, langer Zeit ein kleines verschlafenes Dorf. Den Leuten dort ging es ganz gut, sie lebten seit langer Zeit in Frieden mit den Bewohnern der Nachbardörfer, hatten im Herbst eine reiche Ernte und selten Probleme mit Überschwemmungen, Stürmen und Feuersbrünsten.

Eines Tages jedoch kam ein Drache geflogen, ein großer mit Schuppen und glühenden Augen und einem gepanzerten Schwanz, den er hin und her schwang. Er fand eine Höhle am Berghang oberhalb des Dorfes und richtete sich dort häuslich ein. Die Leute waren erst ein wenig besorgt, aber der Drache schien friedlich zu sein und griff sie nicht an. Nach und nach kamen ihn einige der Dorfbewohner besuchen. Sie setzten sich zu ihm an den Höhleneingang und lauschten ihm, wenn er von den heldenhaften Taten früherer Drachen erzählte. Er berichtete, wie seine Vorfahren die Dörfer beschützt hätten vor allen möglichen Gefahren. “Welche Gefahren?”, wollte ein kleines Mädchen wissen. “Nun ja, zum Beispiel vor den Leuten aus anderen Dörfern, die neidisch waren auf die guten Ernten und schönen Häuser.” “Ach”, meinte der Vater des Mädchens da, “Da haben wir keine Probleme mit.”

“Seid ihr euch da sicher?”, fragte der Drache listig. “Ich bin auf dem Weg hierher über ein Dorf geflogen. Der Fluss hat einen guten Teil der Felder bei der letzten Überschwemmung zerstört. Sie werden bald Hunger haben.” So säte er den Zweifel in den Köpfen der Leute….

Was können wir tun, wenn die anderen Leute kommen und uns um Hilfe bitten? Ein paar können wir sicherlich helfen, aber was, wenn es immer mehr werden? Sie werden unser Essen haben wollen, einen Platz zum Schlafen, vielleicht sogar Arbeit und, oh je, am Ende werden sie hierbleiben und gar nicht mehr weggehen! Wovon sollen wir dann leben?

Die Leute sprachen mit dem Drachen. Ob er wohl einen Rat wüsste? “Ich verstehe eure Sorgen gut”, sprach das Untier. “Wenn es in meiner Macht steht, will ich euch beschützen.” Das freute die Leute ungemein. “Natürlich”, fuhr der Drache fort, “kann ich weniger jagen gehen, wenn ich immer über euerm Dorf Wache halten soll. Ihr müsstet mich ein wenig entlasten und mir regelmäßig etwas zu essen bringen, damit ich bei Kräften bleibe.” Die Leute überlegten, und es schien ihnen ein geringer Preis für ihre Sicherheit zu sein.

Fortan brachte jeden Morgen eine Gruppe von Männern und Frauen dem Drachen Obst, Gemüse, Fleisch und Brot. Sie nahmen ihre Aufgabe sehr ernst. Jeder im Dorf sollte seinen Beitrag leisten. Die Drachenfütterer beschlossen, dass sie für die anderen besser zu erkennen sein wollten. Fortan trugen sie eine Armbinde mit einem Drachenkopf. Wenn sie an eine Tür klopften, mussten die Leute ihnen Lebensmittel geben. Als die ersten das verweigerten, weil sie meinten, dass sie schon genug gegeben hätten, brachen die Drachenfütterer in das Haus ein und räumten die Speisekammer leer.

Der Drache lebte in Saus und Braus. Nun forderte er auch Bier, Wein und Kuchen. Die Drachenfütterer brachten ihm, was sie kriegen konnten. Und es kamen nur wenig Leute von draußen in das Dorf. Doch langsam leerten sich die Vorratskammern.

“Was können wir tun?”, fragte einer der Drachenfütterer den Drachen. “Es wird immer weniger.” “Ich verstehe eure Sorge”, sprach der Drache. “Obwohl ich mir Mühe gebe, euch zu beschützen, essen euch die fremden Leute alles weg. Sie achten nicht eure Gebräuche und lassen sich von euch durchfüttern.” Er reckte seinen langen Hals in Richtung des Nachbardorfs. “Ihr müsst die Last nicht alleine tragen. Euerem Nachbardorf geht es gut. Holt euch doch dort, was ihr braucht. Sollen Sie auch ihren Beitrag leisten. Und dann vertreibt das unnütze Volk. Es gibt andere, die sich darum kümmern können.”

Das hielten die Leute für eine gute Idee und sie gingen zurück ins Dorf und erzählten den anderen, was der Drache gesagt hatte.

Nun gab es ein paar Leute im Dorf, die den Drachen nicht so toll fanden und das Ganze mit skeptischen Augen beobachteten. Sie hatten sich schon häufiger mit den Drachenfütterern angelegt. Jetzt aber, als sie diese Nachricht hörten, gab es kein Halten mehr. Eine alte Frau stand auf. “Als ich ein Mädchen war”, begann sie mit brüchiger Stimme zu erzählen, “da war unser Dorf von einem Waldbrand betroffen, weil ein Feuer außer Kontrolle geriet. Das Feuer hatte nicht nur die Ernte vernichtet, sondern auch alle Häuser zerstört und sogar die Dorfbrücke, die über den Fluss zu den Nachbardörfern führte, war verbrannt. Wir saßen in der Höhle, in der jetzt der Drache wohnt. Das ganze Dorf, alle, die dem Feuer entkommen waren, saßen dort oben zusammengepfercht und wir wussten nicht, wie es weitergehen sollte. Wir hatten kein Dach über dem Kopf, kein Essen, keine Zukunft. Viele waren verletzt worden auf der Flucht vor dem Waldbrand. Wir waren verzweifelt.

Da kamen Leute aus den anderen Dörfern an den Fluss. Sie sahen das Problem und sie halfen uns. Sie bauten ein Boot, und brachten uns Lebensmittel, Medikamente und Werkzeug. Sie halfen uns, eine neue Brücke zu bauen und neue Häuser. Und sie brachten uns etwas von ihrem eigenen Saatgut, damit wir unsere Felder wieder bestellen konnten. Es dauert eine Weile, aber schließlich ging es unserem Dorf wieder gut.”

Einer der Drachenfütterer erwiderte: “Na und? Das ist doch schon so lange her. Damit haben wir jungen Leute nichts mehr zu tun. Für uns haben die anderen nie etwas getan. Der Drache -”

“Der Drache”, unterbrach ihn die alte Frau, und ihre Stimme wurde immer lauter und kräftiger, “der Drache ist der Einzige hier, der überflüssig ist. Bevor er hier war, brauchten wir keinen Schutz vor unseren Nachbarn. Und seit er hier ist, frisst er den ganzen Tag. Von dem, was der Drache frisst, könnten wir das das Dorf problemlos ernähren!”

Nun standen auch einige andere auf. “Das stimmt.”, sagte der Bäcker. “Zwei Drittel meiner Brötchen gehen an den Drachen.” “Und jeden Tag ein Schwein oder eine Kuh!”, ergänzt der Metzger. “Ich erinnere mich noch gut an die Frau aus dem Nachbardorf, bei der ich ein paar Wochen gewohnt habe, bis meine Eltern unser Haus wieder aufgebaut hatten.”, sagt ein älterer Mann.

Die alte Frau nickt ihm zu. “Ich weiß nicht, wie ihr das seht, aber von mir kriegt das verfressene Vieh keinen Happen mehr. Und ihr Drachenfreunde könntet euch auch mal lieber nützlich machen, anstatt den ganzen Tag die Leute zu schikanieren!” Die Drachenfütterer wollten sie aus der Menge ziehen, aber da schlossen sich andere Dorfbewohner wie eine Mauer um sie.

“Sie hat recht!”, erklang es aus der Menge. “Wir haben uns das schon viel zu lange gefallen lassen.” Die Drachenfütterer sahen ihre Macht schwinden, und sie bekamen Angst. Sie flohen zum Drachen, aber die anderen Dorfbewohner bewaffneten sich mit Heugabeln und Sicheln und allem, was gefährlich aussah und machten sich auch auf den Weg zur Höhle.

Als der Drache sah, wie viele es waren, erkannte er, dass er sie nicht alle verbrennen konnte. Er breitete seine Schwingen aus und floh. Die Drachenfütterer waren ganz kleinlaut und schworen, dass der Drache sie verzaubert hätte und an allem Schuld sei. Die Leute jubelten und freuten sich, dass sie das Dorf von den üblen Wesen befreit hatten. Nie wieder, schworen sie sich.

Doch in den Tiefen der Drachenhöhle, dorthin, wo kaum ein Mensch hinkam, dort hatte der Drache etwas hinterlassen. Ein Ei, ein Drachenei war es, das dort im Dunkel darauf wartete, bsi seine Zeit gekommen sei. Dann würde ein neuer Drache schlüpfen und wer weiß, ob es dann jemanden geben würde, der NEIN zu ihm sagte…

 

 

Diese Geschichte kann man natürlich einfach so erzählen. Aber sie lässt sich auch gut in eine Kinderandacht einbauen. Wer mag, kann einen Vergleich zwischen dem Drachen und den Leuten und der Geschichte von Thor und der Midgardschlange ziehen, auch wenn die letztlich schlecht ausgeht für beide Parteien.

Als Kernarbeit lässt sich anschließend gut gemeinsam ein Drache ‚töten‘. Die Kinder können vorab jeder eine Lupe basteln als Symbol für die Wachsamkeit: Wo sieht man Unrecht, wo sehen die Kinder, dass der Drache sein Haupt hebt? Hier können die Kinder selber überlegen, was sie damit verbinden.

In der warmen Zeit kann man die Kinder anschließend mit Wasserpistolen ausrüsten, aufs Pflaster einen Drachen mit Straßenkreide malen (oder auf einen großen Bogen Papier, wenn kein bemalbarer Untergrund in der Nähe ist) und sie damit auf den Drachen schießen lassen. Ich bin zwar kein Freund von Waffen, aber hier geht es darum einen Drachen zu erlegen, und außerdem macht es den Kindern eine Menge Spaß. Das Wasser löst die Kreide auf und der Drache verschwindet.

Soll das Ganze drinnen stattfinden, kann man auf den Drachen auf Papier zurückgreifen und Holzschwerter in ihn hineinbohren oder ihn mit Bällen bewerfen, bis er kaputt ist.

Die Lupen nehmen die Kinder anschließend mit nach Hause, falls sie mal ein Drachenei sehen sollten 😉

 

Lapbook: Ritual (ADF)

19. August 2015

Lapbook Ritual CoverDas ist etwas, dass ich schon lange mal machen wollte. Bislang fehlte allerdings das Interesse auf der Empfängerseite. Aber nachdem ich in den vergangenen Wochen einige Fragen beantworten durfte und ein paar Mal Gesellschaft beim RItual hatte, dachte ich mir, dass die Zeit reif wäre.

Für diejenigen, die es nicht wissen: Lapbooks sind so was wie Sachbücher zu einem bestimmten Thema, die auf 2-3 Seiten komprimiert sind. Zu verschiedenen Fragen gibt es Lesefächer, etwas zum Aufklappen, Quiztaschen, Minibücher uws. Die Anzahl an Blanko-Vorlagen für Lapbookvorlagen ist groß. Die Mappen selber sind häufig im Format DIN-A4 oder etwas größer und bestehen aus zwei Pappbögen oder einem gefalteten. Vorne drauf ist in diesem Fall die sogenannte Druid’s Sigil. Ich hätte auch eine Triskele nehmen können, aber der habe ich schon im Zentrum der Elemente verwendet (wenn man die drei Teile aufklappt. Dort steht dann auch der Anfang vom ‚Lied des Kosmos‘ – Gebet von Ceisiwr Serith.).

 

In meinem Lapbook habe ich auf der linken Seite oben die Mutter Erde vorgestellt und die 3 keltischen Elemente: Himmel, Land und Meer.

In der Mitte beLapbook Ritualschäftigen uns die Fragen, warum wir den Kindred Geschenke machen/Opfergaben bringen und was es mit dem Wasser des Lebens auf sich hat.

Unten werden die 8 Hochfeste thematisiert: Welche gibt es, wann sind sie und was feiert man da, manchmal auch kurz etwas zum wie.

 

Auf der rechten Seite geht es oben um die Kindred. Ich habe dafür die Symbole von Ian Corrigan verwendet. Ich finde sie persönlich zwar nicht so toll, aber zur Identifikation sind sie gut geeignet.

In der Mitte werden die 3 Heiligtümer (3 Hallows) erklärt, und wie sie mit der Erschaffung des Kosmos zusammehängen.Lapbook Ritual 2

Darunter schließlich treffen wir auf den Torhüter, der im gleichen Stil gehalten ist wie die Erdmutter. Es wird erklärt, was seine Funktion ist, und man kann selbst einen Namen eintragen, wenn man regelmäßig mit dem selben Torhüter arbeitet.

Links davon befindet sich eine Kreistasche, bei der sich alles um das Omen dreht. Ich habe aus Pappe Scheiben ausgestanzt und mit den Runen und ihrer Bedeutung beschriftet. Für Kinder fand ich diese Art ‚Geheimschrift‘ am passendsten, weil man dabei gut vom Bild zur Bedeutung assoziieren kann. Bei Oghamsymbolen geht das weniger.

Lapbook Ritual 3Auf der Rückseite schließlich ist oben ein Jahreskreis zum Ausmalen (ja genau, dafür habe ich den gebraucht) und unten vier kindertaugliche Lieder für’s Ritual. Ich hätte gerne noch mehr Lieder dazugeklebt, aber dafür fehlte dann der Platz.

Alle Motive sind zum Aufklappen oder Hochklappen gedacht, Drinnen steht dann eine kurze Erklärung.

Kekse – ein Allroundrezept

9. August 2015

Ich liebe dieses Plätzchenrezept. Es ist ein Mürbeteig, den man zu jeder Jahreszeit einsetzen kann. Er lässt sich auch gut einfrieren.

Ihr braucht:

100 g Zucker

250 g Mehl

1 Ei

100 g geschmolzene Butter

je nachdem: 1 Pck. Orangeback, Weihnachtsgewürzmischung, 1/2 Fläschchen Zitronenaroma, …

zum Bestreichen:

150 g Puderzucker

3 EL Orangensaft, Multivitaminsaft oder Milch (passend zum Geschmack auswählen)

nach Belieben Lebensmittelfarbe

alternativ: Schokolade, Dekozeugs, Marmelade, …

 

Die ersten fünf Zutaten werden gut miteinander verknetet und dann für mindestens eine Stunde in den Kühlschrank verfrachtet. Meistens lasse ich den Teig in Folie gewickelt länger darin, er wird schnell genug wieder weich. Man kann auch Butter so dazu geben, dann bleibt die Masse aber sehr bröselig und muss viel mehr geknetet werden.

Nach dem Kühlen rollt man den Teig in 1-2 Portionen aus und sticht nach Belieben Formen aus. Diese werden im Backofen bei Umluft (175 °C) für ca. 10 Minuten gebacken. Sie sollten nicht zu dunkel werden. Da sie nicht sonderlich aufgehen, kann man sie ruhig auch etwas enger legen.

In der Zwischenzeit rührt man den Puderzucker an und stellt alles Nötige zum Dekorieren bereit. Wenn die Plätzchen aus dem Ofen kommen, den Guss auf die noch heißen Kekse streichen, dann trocknet er schneller.

Man kann auch Doppeldecker daraus herstellen und sie mit Marmelade, Curd, Karamell- oder Schokocreme etc. füllen.

An Halloween habe ich damit Fledermäuse mit Schokolade gebacken, zu Mittsommer mit Marmelade gefüllte Sonnen und jetzt zuletzt Smilies (mit Gesichtern aus Schokotröpfchen und Lakritzschnecken).

Lange gehalten haben sie nicht, denn dafür waren zu viele Münder in Reichweite…

Getreideherzen – eine kleine Bastelei zu Lammas

9. August 2015
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Getreideherzen

Diese Herzen sind schon etwas älter, aber immer noch aktuell und sehr einfach zu machen:

Ihr braucht zwei Ähren mit ‚Bart‘, also vorzugsweise Gerste oder Roggen. Lasst unter der Rispe etwa 10 cm Halm, den Rest schneidet ihr ab.

Dann bindet ihr die beiden Ähren direkt unterhalb der Rispen mit einem kleinen Stückchen Tau zusammen.

Nun biegt ihr die Rispen seitwärts herunter bis zum Halm und fixiert sie dort. Dadurch ergibt sich fast automatisch die Herzform. Eventuell müsst ihr ein bisschen hin und herschieben, bis es euch gefällt.

Zum Schluss befestigt ihr einen Aufhänger dort, wo die Herzbögen zusammen kommen. Ich habe Naturbast genommen, weil der farblich am ehesten zu den Herzen passte, aber man kann natürlich auch bunte Seidenbänder nehmen.

Gebet an eine Göttin der kriegerischen Tüchtigkeit

3. August 2015

Gebet an eine Göttin der kriegerischen Tüchtigkeit

Ein Krieger folgt seinem eigenen Kodex.

Nicht so sehr die Waffen sind entscheidend,

nicht die körperliche Kraft,

sondern die innere Haltung und die Werte, die damit einher gehen.

Vagdavercustis,

Göttin der Cugerner,

die einst auf diesem Land lebten:

Ich rufe zu dir!

Du stärkst in deinen Anhängern die Tugenden,

die sie zu guten Kriegern machen:

den Mut, in einer schwierigen Situation das Richtige zu tun

die Ausdauer und Disziplin, das Ziel nicht aus den Augen zu verlieren,

die Integrität, für sich selbst einzustehen,

mit sich selbst im Reinen zu sein und die eigene Ehre zu bewahren.

Sei auch an meiner Seite, Vagdavercustis!

Stärke in mir Mut, Ausdauer, Disziplin und Integrität,

und mache mich zu einer besseren Kriegerin,

damit ich für das einstehen kann,

was mir wichtig ist, mit Worten und Taten.

Vagdavercustis,

ich bringe dir meine Gaben voller Respekt.

Nimm sie an und erteile mir im Gegenzug deinen Segen!

Amen!

 

Über die germanische Vagdavercustis ist nicht allzu viel bekannt. Bei Kalkar gab es einen Tempel, der ihr geweiht war. Leider ist davon nichts mehr zu sehen, aber die Fundstücke können im APX-Museum bestaunt werden. Sie wurde von der Cugernern verehrt, deren Gebiet zwischen dem der Ubier im Rheinland (südlich von Mönchengladbach), dem Rhein und dem Land der Batavier bei Nijmegen (NL) lag. Dieser Stamm wurde vermutlich von den Römern kurz nach der Zeitenwende hierher umgesiedelt und ist eigentlich ein semnonischer Ableger. Der Name der Stadt Goch im Kreis Kleve wird auf den Stammesnamen zurückgeführt.

Aufgrund der Fundstücke wird abgeleitet, dass sie eine Göttin war, die in den Kriegern Mut und kriegerische Tüchtigkeit weckte. Ich habe das hier kombiniert mit den Tugenden, die für einen Krieger wichtig sind. Es geht nicht darum, wild um sich zu schlagen oder die Taschen voller Waffen zu haben. Es geht darum, die Kraft und den Mut zu haben, für das zu kämpfen, was wichtig ist. Und das ist eine Fähigkeit, die wir alle gebrauchen können.

Natürlich kann man das Gebet für eigene Zwecke abwandeln und auf jeden anderen Kriegsgott ummünzen.

Getreide-Ernte