Category: ADF

Prayer a Day – Ich

16. November 2018

In English:

I

Between family and work,
expectations and duties:
May I always find a moment
to pause
to regain my center
and to become aware of
my place in the bif web of life
and my connections to all
who live and work in it.
So be it!

Prayer a Day 2018 – Kompost

16. November 2018

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In English:

Compost
Deep down under the earth, hidden in moist darkness
they are busy.
Eating, rummaging, digging
and thus transforming
the rests of our food
into nourishing compost.
This is how the circle goes on,
and all that remains to me is to sing a song of praise to the earthworm!

Prayer a Day 2018 – Gebet für Regen

16. November 2018

In English:

Prayer for rain

Come on sky, cover yourself:
Let clouds in all shades of grey gather,
big and heavy.
Let the air be filled with the smell of wetness,
wet grass and steaming asphalt.
And then let the first drops fall,
splashing and spattering
until a veil of rain is covering the land
and puddles are mirrorlike shimmering on the ground,
little lakes, saturating the earth
until the land breathes a sign of relief after the long draught.

Prayer a Day 2018 – Vielfalt im Garten

16. November 2018

 

In English:

Today’s first cup of cappuccino is in my hand
and my gaze glides out of the window:
White frost covers grass and bushes.
The night has been a cold one.
But between all this white there’s a colourful spot,
hopping around.
A jay, I am surprised to see,
happy for the growing diversity in my garden.

Prayer a Day 2018 – Gebet für ein neues Auto

3. November 2018

In English:

 

01 Prayer for a new car

„Das Auto ist ein Totalschaden.
Die Reparatur lohnt sich nicht!“,
so klingt es in meinen Ohren.
Wenn wir heute die Autohäuser nach einem neuen Fahrzeug durchforsten,
dann sei mit Rat und Tat zur Seite, Nehalennia,
und lass uns ein Auto finden,
das unsere Erwartungen erfüllt und unseren Geschmack trifft.

“The car is irreparable!”,
it sounded in my ears.
When we hit the car lots today searching a new car,
then be with us with guidance and a helping hand, Nehalennia,
and let us find a car
that meets both our expectations and our taste.

Samhain Ritual 2018: Kernarbeit

3. November 2018

Gebet:

Die Nächte werden länger,

die Tage feucht und kühl,

und dünne Nebelschleier schweben nicht nur über den Wiesen,

sondern auch zwischen den Welten.

Ich entzünde eine Kerze für die, die von uns gegangen sind.

Möge sie ein Leuchtturm sein, eine ausgestreckte Hand,

mit der ich die Toten willkommen heiße!

Ahnen der Gene, meine leiblichen Vorfahren,

diejenigen, von denen ich abstamme!

Ahnen des Geistes, Priester, Künstler, Schriftsteller, Wissenschaftler,

die, die meinen Geist formten und meinen Gedanken Gestalt verliehen!

Ahnen des Herzens, Nachbarn, Freunde und Bekannte,

mit denen ich Feste gefeiert habe und über den Gartenzaun hinweg gesprochen!

Ahnen des Landes, aus längst vergangenen Zeiten und aus Ländern weit entfernt,

die einen sinnlosen Tod gestorben sind, weil andere es so wollten!

Ich rufe euch bei euren Namen. Ihr seid nicht vergessen.

Nehmt euren Platz in unserer Mitte ein und werdet in unserer Erinnerung wieder lebendig!

(Namen vorlesen. nach jedem Namen eine kleine Pause machen)

Lied:

Touching spirits, touching hearts,

touching loved ones, never part,

not by distance nor time,

touching you on the other side,

touching you on the other side.

(Nachspüren)

 

In English:

03 To remember the ancestors
(German version will be on my blog)

My core working prayer for the ritual tomorrow:

Nights are getting longer,
the days wet and cool,
and thin veils of mist are hovering not only over the meadows,
but between the worlds as well.

I light a candle for those who have gone before.
May it be a beacon to them, my outstretched hand
to welcome the dead!

Ancestors of genes, my physical forefathers,
you who form my family tree!

Ancestors of spirit, priests, artists, writers and scientists,
you who shaped my mind and formed my thoughts!

Ancestors of heart, neighbours, freinds and aquaintances,
you with whom I had fun on many parties and who I talked to over the garden fence!

Ancestors of land, from times long ago and countries far away, who died a death bare of any sense, because others wanted this!

I call you by your names. You are not forgotten. Take your places among us and become alive in our memories!

(read a list of names with a pause after each name, then sing a final song to them (“Touching” by Karen Beth in my case))

Ritual für den Hambacher Forst

16. September 2018

Dieses Ritual ist halb spontan, halb geplant entstanden, weil ich das Bedürfnis hatte, in irgendweiner Form Unterstützung zu geben.

Ehrengast/Gott des Anlasses war Teutates (siehe Gottheit der Woche 39), der sich schützend vor sein Volk stellt.

Das Omen habe ich im Rahmen einer Meditation gezogen, bei der ich Teutates visualisiert habe, wie er zu mir in den Nemeton kommt.

In der Kernarbeit habe ich zunächst ein Gebet für die Bäume gesprochen und dann unter Trommelbegleitung die drei im Omen gezogenen Runen (Gebo, Wunjo, Ansuz) gechantet. Dabei habe ich mir vorgestellt, wie ich eine Dornenhecke à la Dornröschen rund um den Wald hochziehe. Undurchdringlich für die, die mit zerstörerischen Absichten kommen.

Wenn sich jemand dem anschließen möchte, wäre das toll.

Gottheit der Woche 45: Morrigan

11. September 2018

Über das nun stille Schlachtfeld fliegt die Krähe,

zieht ihre Kreise über Tod und Verwüstung:

Morrigan fährt ihre Ernte ein!

In der Liebe wie im Krieg bist du erfüllt von Leidenschaft

und deine Leidenschaft verleiht dir Flügel!

Vielschichtige, wandelbare große Königin,

erscheinst mal als schöne junge Frau,

dann als reife Mutter und

schließlich als hässliche Greisin am Ende ihrer Tage,

spielst mit den Menschen

und forderst die  besten von ihnen ständig heraus.

In deiner Nähe wird das Leben zur ständigen Prüfung,

ein ewiger Kampf.

Cú Chulainn maß sich mit dir

und sein Lohn war ewiger Ruhm.

Ehrlich gesagt weiß ich nicht so genau,

ob du mich etwas lehren könntest,

denn deine Maßlosigkeit schreckt mich eher ab,

aber es war mir wichtig,

auch dir meinen Respekt zu erweisen,

und darum stehe ich hier.

Gottheit der Woche 49: Ullr/Uller

11. September 2018

Die Tage sind kurz wie nur in dieser Zeit

und in der Dämmerung zwischen Kälte und Dunkelheit

sieht man dich leichtfüßig durch den Wald schreiten,

Schneeschuhe an den Füßen,

einen Bogen in der Hand

und einen Köcher voller Pfeile auf dem Rücken.

Gott des Winters und der Jagd,

ich treffe dich unter einer Eibe,

jetzt , wo die Schleier dünn sind und die Tore offen.

Eidgott und Bewahrer des Thingfriedens,

du setzt deine Kräfte für bessere Ziele ein

als bloße Spielerei.

Aufrecht wie einer deiner Pfeile

und ebenso gradlinig

hältst du deine Wache,

und mit deiner Geschicklichkeit und Treffsicherheit

sorgst du für die Einhaltung dessen,

was man in deinem Namen geschworen hat.

Uller, Sifs Sohn,

lehre mich die Kraft deines Arms,

die Schärfe deines Auges,

die Ruhe deiner Hand,

die Sicherheit im Geist!

Führe meinen Bogen und lenke meine Pfeile so sicher in ihr Ziel,

als wären es die deinen!