Gottheit der Woche 07: Dagda

4. Januar 2018

Gott des Anlasses: Dagda

Ich rufe dich, Dagda,

den ältesten, weisesten und mächtigsten der Tuatha De Danaan.

Allvater nennt man dich,

Ausgezeichneter,

Gott des vollkommenen Wissens

und auch Herr über Leben und Tod.

Mit deiner Keule spendest du Leben und nimmst es.

Mit deinem Kessel, der nie leer wird, stillst du den Hunger,

sowohl den leiblichen als den geistigen.

Mit deiner Harfe läutest du den Wechsel der Jahreszeiten ein.

Ich grüße dich zu dieser Zeit, in der wir Karneval feiern,

ein Fest des Lachens und der Freude,

bei dem man sich verkleidet, das Leben genießt und

gemeinsam auf den Straßen lacht und feiert,

und lade dich, der das Leben in vollen Zügen zu genießen versteht wie kein anderer, ein:

Komm zu mir,

Dagda,

feiere gemeinsam mit mir,

lehre mich, das Leben zu genießen und den Moment auszukosten

und nimm im Gegenzug an, was ich dir zu bieten habe.

 

In English:

I call out to you, Dagda,

eldest, wisest and mightiest of the Tuatha De Danaan.

Allfather you have been called,

Excellent One,

God of perfect knowledge

and Lord of Life and Death.

With your club you give and you take life.

With your kettle that never empties you still the hunger,

the physical one as much as the hunger for knowledge.

With your harp you make the seasons change.

My greetings go out to you,

in this time when we celebrate carnival,

a celebration of laughter and fun,

when people dress in funny clothes, enjoy life and

party together on the streets.

And I invite you, who samples the pleasures of life like nobody else:

Come to me,

Dagda,

let’s celebrate together,

teach me to enjoy life and the moment

and take what I have to give in return.

 

You might need to adapt this for other times or if you don’t have carnival where you live (which is almost everywhere else, I’m afraid).

 One Comment

  1. birgit

    Das Omen für diese Begegnung war: Othalaz – Fehu – Gebo

    Othalaz ist die Heimat, das Erbe, die Familie. Fehu steht für den beweglichen Reichtum. In Kombination würde ich vermuten, dass Dagda mir sagen möchte, dass ich meine Familie als meinen persönlichen Reichtum sehen soll, den es zu genießen gilt. Sie ist ein Geschenk an mich, in das ich aber auch investieren muss. Als berufstätige Mutter muss ich permanent abwägen, was gerade meine Zeit beanspruchen darf. Dagda erinnert mich daran, dass es nicht immer um Geld verdienen geht.

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