Category: Musik

Mittwinter-Soloritual 2016

23. Dezember 2016

Dieses Ritual hat den Schwerpunkt des Neuanfangs, der neuen Chance etwas richtig zu machen, die uns gegeben wird dadurch, dass es ein neues Jahr geben wird. Angesichts der vielen Krisenherde, Anschläge und Kriege um uns herum finde ich das ganz passend.

In der Kernarbeit wird eine Arbeit mit Kerzen erwähnt. Da meine Familie mein Ritual nicht mitfeiert, habe ich diesen Teil vorgezogen. Ihr könnt es natürlich problemlos in das Ritual mit einbauen.

Wir haben im Garten eine Spirale aus Tannenzweigen gelegt. In der Mitte steht eine Feuerschale mit der Kerze, die mein Feuer repräsentiert. Alternativ ist auch ein richtiges Feuer möglich. Alles eine Frage des Wetters. Im Haus etc. sind alle Lichter ausgeschaltet. Jeder von uns hat nun eine Kerze (im Glas wegen des Windes). Nacheinander gehen wir in die Spirale hinein, zünden unsere Kerze an dem Licht in der Mitte an und verlassen die Spirale wieder. Währenddessen singen wir ein Lied: “In dieser Nacht” textlich abgewandelt.

Mit diesen Kerzen wandern wir nun durch das Haus, suchen alle Kerzen, die dort verteilt sind und zünden sie an, so dass es nach und nach hell wird. Die Kerzen, die wir ursprünglich angezündet haben, verschenken wir während der Feiertage an Familienmitglieder und/oder Freunde.

Mittwinterritual 2016

Beginn

(3 Glockenschläge)

Lied:

Zeit für Ruhe, Zeit für Stille,…

Begründung

(Sonnendevotional von BR, 2014)

In dieser längsten Nacht des Jahres wird die Sonne wiedergeboren –

wie unwissenschaftlich das klingt.

Doch damit verbunden ist

die Hoffnung auf eine bessere Zukunft,

die Chance auf einen Neuanfang,

die Möglichkeit daran zu arbeiten,

dass Frieden und Freiheit,

Gesundheit und Gerechtigkeit,

Bildung und Wohlstand eines Tages Realität für alle werden.

Ohne das dreht sich dich Erde nur ein Stück weiter

und ein feuriger Ball steigt im Osten auf.

Reinigung

(nach Ceisiwr Serith und Ishtar vom Sternenkreis)

Möge ich rein sein, damit ich die Grenzen überschreiten kann.

Möge ich die Grenzen überschreiten, um dem Heiligen zu begegnen.

Möge ich dem Heiligen begegnen, um in allen Dingen gesegnet zu sein.

Durch die Kraft des Wasser und den Rauch des Feuers:

Dieser Schrein ist hehr und heilig.

Mutter Erde grüßen

Tief hast du dich in dich selbst zurückgezogen, Mutter Erde,

und doch hast du wie jede gute Mutter immer ein Auge auf deine Kinder:

Auch in der längsten Nacht des Jahres, wenn alles still und starr zu sein scheint,

können wir darauf bauen, dass du für uns da bist und uns hältst, so wie immer.

Mag auch Schnee dich mit einer Decke überziehen, mag unwirtliches Wetter uns in die Häuser treiben:

Ich weiß: Du bist da draußen, immer da, und sammelst frische Kräfte,

um nach der langen Dunkelheit neues Leben hervorzubringen.

Sei auch in diesem Ritual bei mir und halte mich in deiner Hand.

Amen!

Lied: Winter Solstice Chant von Anne Bearheart, Übersetzung von Ishtar vom Sternenkreis?

Tief, tief, tief in das Herz des Winters
Tief, tief, tief in den Schoß der Mutter
Tief, tief, tief, wo es nichts anderes gibt
als den reinen Klang meiner Seele.

Kosmos wieder erschaffen

Am Anfang war das große Nichts, das Urmeer voller Chaos, voller Potential: Alles war möglich! Und dann verbanden sich die Elemente zu Feuer und Eis, und aus Feuer und Eis entstand das Land, und über dem Land erhob sich der Himmel.

Und auf dem Land wuchs der Weltenbaum, mit den Wurzeln tief in der Erde, die bis an die Quellen im Erdinneren reichen, und den Ästen, die hoch um Himmel aufragen und so alle Reichen miteinander verbinden.

Hier stehe ich nun, in der Mitte von allem:

Mit dem Land unter meinen Füßen, dem Himmel über meinem Kopf und dem Meer, das mich umgibt!

Und hier in der Mitte fließt dreifach das Wasser: Das Wasser aus den Tiefen, das Wasser des Himmels und das Wasser in mir. (Opfergabe an das Wasser)

Und hier in der Mitte brennt eine dreifache Flamme: Das Feuer aus der Tiefe, das Feuer des Himmels und das Feuer in mir. (Opfergabe an das Feuer)

Und hier in der Mitte wächst der Weltenbaum, der in alle Reiche ragt: Mit den Wurzeln in der Tiefe, mit der Krone hoch im Himmel und dem Stamm hier in dieser Welt. (Opfergabe an den Baum)

Hüter der Tore/Die Tore öffnen

Cernunnos,

in dieser Nacht,

zu dieser Stunde, wenn das Dunkel kein Ende zu haben scheint,

rufe ich dich

und bitte dich um deine Hilfe,

wenn ich gleich die Tore zwischen den Welten öffne

und mich mit meinen Freunden und Verwandten am Feuer treffe.

(Waldweihrauch)

Hüter der Tore, ich rufe dich:

Nimm diese Kerze und verwandle sie:

Lass sie zum heiligen Feuer werden, Tor zum Himmel, Tor zu den Leuchtenden!

Nimm diese Muschel und verwandle es:

Lass es zum heiligen Brunnen werden, Tor zur Unterwelt, Tor zu den Vorfahren!

Nimm diesen Baum und verwandle ihn:

Lass ihn zum Weltenbaum werden, der Himmel und Erde verbindet,

Tor in Mittelerde, Tor zu den Naturgeistern!

Durch und mit deiner Kraft und Magie: Mögen die Tore sich öffnen!

Oben und unten, und ich dazwischen.

Um mich und in mir, und ich mittendrin.

Davor und danach, und ich jetzt.

Ich öffne meine Augen uns schaue mich um

und sehe das Heilige mitten unter uns

und sehe mich in der Mitte des Heiligen! (nach Ceisiwr Serith)

Die Kindred einladen

Ich rufe meine Vorfahren: Die die vor mir hier lebten, die, deren Blut durch meine Adern fließt, die die mein Vorbild sind und denen ich mich besonders verbunden fühle: Seid mir an meinem Feuer herzlich willkommen! Ich lade euch ein: Feiert gemeinsam mit mir, teilt euer Wissen mit mir und nehmt im Gegenzug meine Gaben an.

(Kekse opfern)

Ich rufe die Naturgeister, die die Seele dieses Landes sind, die Geister der Tiere und Pflanzen, die Geister der Elemente, die Geister des Hauses: Ihr wacht über die Erde und das Leben, das tief in ihr schlummert, bereit für einen neuen Frühling. Seid mir an meinem Feuer herzlich willkommen! Ich lade euch ein: Feiert gemeinsam mit mir, teilt euer Wissen mit mir und nehmt im Gegenzug meine Gaben an.

(Vogelfutter opfern)

Ich rufe die göttlichen Kräfte, die Ordnung in das Chaos bringen: Euch bitten wir um Rat. Ihr wirkt in uns und um uns. Seid mir an meinem Feuer herzlich willkommen! Ich lade euch ein: Feiert gemeinsam mit mir, teilt euer Wissen mit mir und nehmt im Gegenzug meine Gaben an.

(Met opfern)

Hauptopfer

Lied: (Original: Nimm, Oh Herr die Gaben, Mel: A.L. Webber)

Nehmt, Kindred, die Gaben die ich bringe, seht auf mich,so lade ich euch ein:

Was ich bete und was ich singe, soll allein für euch meine Opfergabe sein.

Omen

Ich habe euch meine Geschenke überbracht. Nun öffne ich mich für euch und eure Botschaft.

Matronen,

ihr sitzt da und webt den Faden meines Lebens hinein

in das große allumspannende Netz.

An diesem Punkt bitte ich euch:

Schenkt mir einen Blick durch eure Augen,

damit ich erkenne,

was die Kindred mir mitteilen wollen und

welche Folgen mein Handeln haben kann.

Omen ziehen (Runen: Ahnen, Naturgeister, Götter)

Segnung des Wassers

In meinen Händen halte ich einen Kelch. Ich fülle ihn mit Met. Ich bitte euch:

Segnet seinen Inhalt!

Macht ihn zum Wasser aus den Tiefen der Erde und zum Regen, der vom Himmel fällt.

Füllt ihn aus der Quelle der Weisheit, aus dem Horn der Fülle, aus dem Kessel der Inspiration

damit die, die davon trinken,

gesegnet sind mit euren Gaben!

(3x Awen)

Der Segen der Kindred ruhe auf mir und in mir! Siehe, das Wasser des Lebens!

Annahme und Bestätigung des Segens

Ich nehme euren Segen an.

Möge er mich erfüllen und überfließen,

so dass er auch die berührt, die mir begegnen.

Möge der Funke in mir zu einer Flamme werden,

die überspringt auf die, die meinen Weg kreuzen,

so dass ich zum segen werden kann für andere.

Kernarbeit

Matronen, Mütter der Menschheit,

Frauen, die den Kreislauf begannen,

Frauen, die die Wege pflegen:

Eine,

um den Faden zur Vergangenheit zu durchtrennen,

alte Lasten fortzunehmen,

abzuschließen mit dem, was war,

und den Funken des Lebens zu entfachen.

Eine,

um den Pfad zu ebnen,

Kraft zu spenden

die Hand zu halten,

und den Funken den Lebens zu hüten.

Eine,

um die Zukunft aufzuzeigen,

die Möglichkeiten und Gelegenheiten,

der Hoffnung Nahrung zu geben

und den Funken des Lebens zur Flamme werden zu lassen.

Helft der Sonne sich zu erheben: Entlockt irh den ersten Schrei!

Vertreibt die Dunkelheit mit ihrem neugeborenen Licht!

Bringt die Welt wieder ins Gleichgewicht, damit die lange Dunkelheit ein Ende hat!

Matronen, dreifache Mütter,

bringt die Sonne und die Sterne in dieser Nacht herbei!

Lasst sie in meinen Augen leuchten und meinen Weg erhellen!

Matronen, haltet eure Hände über uns,

wie ihr es bei der Sonne getan habt.

Unsere Liebe, unser Respekt begleiten euch,

so wie ihr allen Müttern Hilfe gewährt,

die eure Hilfe suchen.

(kursiv: Druid Moon Ritual Dumannios, A Crane Breviary in Übersetzung von BR)

Wir haben vorhin euer Licht ins Haus geholt und der Dunkelheit ein Ende bereitet.

Wir werden dieses Licht weitergeben an die, die uns am Herzen liegen, so dass es um die ganze Welt wandern kann.

Lied:  Flammenträger

des Lebens…

der Liebe …

der Hoffnung …

des Friedens …

Dankgebet und Verabschiedung

Liebe Vorfahren, Naturgeister und göttlichen Kräfte,

besonders ihr, Matronen:

Ich danke euch für eure Anwesenheit in meinem Ritual

und freue mich auf ein Wiedersehen!

Für jetzt aber verabschiede ich mich von euch:

Euer Segen geht mit mir, wie meine Liebe mit euch geht!

Schließen der Tore

Cernunnos, grüner Mann und Hüter der Tore: Ich danke dir für deine Hilfe

und bitte dich noch einmal um deine Unterstützung, wenn ich nun die Tore schließe:

Lass das heilige Feuer wirder zur Kerzenflamme werden.

Lass die heilige Quelle wieder zur Muschel werden.

Lass den Weltenbaum wieder zum einfachen Baum werden.

Lass alles sein, wie es vorher war, bis auf die Magie, die hier geschah!

Durch und mit deiner Kraft und Magie:

Mögen die Tore sich schließen!

Verabschiedung von Mutter Erde

Dunkel ist es, und kalt! Was einst grün und bunt leuchtete, erscheint nun leblos, wie tot.

Dich unter ihrem winterlichen Mantel liegt die Erde schlafend,

und ihr Herzschlag dringt ruhig und gleichmäßig an mein Ohr.

Sie tankt Kraft, bis die Tage länger werden und Licht und Wärme sie wieder erblühen lassen.

Lass mich dir zurückgeben, was ich nicht gebraucht habe, Mutter Erde.

Nimm es als Zeichen meiner Dankbarkeit und Liebe zu dir!

Beenden des Rituals

Lied: Wenn wir nun gehen, Schritt für Schritt….

Das Feuer ist verloschen, doch in mir brennt es weiter.

Die Quelle ist versiegt, doch in mir fließt sie ewig.

Der Weltenbaum schwankt, doch ich stehe stark und fest auf dieser Erde.

Dieses Ritual ist beendet!

(3 Glockenschläge)

Deutsche Version des “Ancestor’s song” von Kellianna

19. September 2016

Ich habe das Lied ‘Ancestor’s song’ von Kellianna schon öfter in Ritualen erwähnt, weil ich es gerne nutze um die Kindred einzuladen. Hier mal ein Link zu Youtube, kleiner kriege ich es nicht hin.

Da ich bei meinen Ritualen ja in der Regel allein bin, schenke ich mir die 2. Stimme und nutze nur die erste. Dabei habe ich mir zu dem Originaltext zwei weitere Strophen getextet, um alle Kindred ansprechen zu können:

Original: Honoring the ones who came before us, …honor them with song!

neu: Honoring the ones who live beside us …

und: Honoring the ones who shine from above … (oder ‘smile’, je nach Laune)

 

 

Und auf Deutsch:

Wir ehren die Ahnen, die vor uns war’n… ehren sie im Lied!

Wir ehren die Geister, die um uns sind …

Wir ehren die Götter, deren Licht uns scheint ….

 

Im Ritual gehe ich bei Strophe 1 jeweils in die Hocke und halte meine Hände über den Boden (Unterwelt), bei Strophe 2  breite ich sie auf Ellbogenhöhe aus und bei  Strophe 3 hebe ich sie in Richtung Himmel.

Lied: Kommt zum Hain

19. September 2016

Hier das Processional/Eingangslied für die gallische Herdkultur. Es eignet sich aber auch sonst für ADF-Rituale.

Die zweite Stimme kam spontan beim Aufnehmen dazu, daher gibt es dazu noch keine Noten. Es sollte aber nicht zu schwierig sein, die Stimme herauszuhören.

kommt_zum_hain-1

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Lied: Ahnenruf

19. September 2016

 

Auch dieses Lied stammt aus meiner Arbeit für Bardic Studies 3. Die Anforderung war, für eine bestimmte Herdkultur (in diesem Fall gallisch) für 9 Schritte der Ritualgrundstruktur zu schreiben. Hier heiße ich die Vorfahren willkommen im Ritual.

 

Stimme 1:

Wenn ich mich an euch erinnere,

werdet ihr ewig leben!

 

Stimme 2:

Ahnen des Blutes, Ahnen des Herzens,

Ahnen des Geistes, Ahnen des Landes!

 

Stimme 3:

Kommt an das Feuer, feiert mit uns!

 

ahnenruf

 

Lied: Fylgia

19. September 2016

Eine Fylgia ist so etwas wie die nordische Version eines Schutzengels. Sie ist verwandt mit den Disen, Nornen und Landgeistern – klare Abgrenzungen sind da schwer.

Häufig liest man, dass die Fylgia für denjenigen, dem sie folgte, bis zu dessen Tod unsichtbar war. Erst beim Nahen des Todes konnte derjenige sie sehen.

Ich habe das Lied für meinen ADF-Kurs Bardic Studies 3 geschrieben.

 

Immer da, unsichtbar,

mir ganz nah, Fylgia!

Wie im Traum, durch Zeit und Raum

folgst du mir, Fylgia!

Hüterin, Wächterin,

wandelbar, Fylgia!

In der Not bis zum Tod

sei bei mir, Fylgia! (bzw.: bist du da, Fylgia)

Der fremd klingende Akkord ist ein F7+, also die hohe E-Saite leer lassen und dann C, A und F greifen. Ganz einfach 🙂

fylgia

Lied: Baldurs Abschied

15. Mai 2016

Ein Lied für die Sommersonnenwende, wenn die Sonne auf dem Höhepunkt ihrer Kraft ist und danach täglich an Kraft verliert. Ein Sinnbild ist dafür, dass der Sonnengott sich in die Unterwelt begibt, um dann am Tag der Wintersonnenwende neu geboren zu werden. Beispiel hierfür wäre die Geschichte von Baldur, dem nordischen Frühlings-/Licht- und Sonnengott, der durch eine Intrige Lokis stirbt und in Hel bleiben muss bis nach Ragnarök, dem Weltenende. Doch nach Ragnarök erneuert sich die Welt wird, wie Baldur, neu geboren.

Baldurs_Abschied

Baldurs Abschied

(BR, Mai 2016)

Seht, das Schiff, es treibt hinaus,

fort auf’s offene Meer.

Es nimmt mit sich teu’re Fracht:

Baldur, hold und hehr, Baldur, hold und hehr!

 

Sonnengott, dich führt die Fahrt

nun ins Reich der Hel!

Nanna blieb an deiner Seit’.

Ist ewig treu zur Stell’, ewig treu zur Stell’.

 

Euer Abgang bringt mit sich

der alten Ordnung Tod.

Doch nach Ragnarök erscheint

erneut das Abendrot, erneut das Abendrot.

 

Und eine neue Welt entsteht,

wo die alte verging.

Baldur hier auf’s Neue lebt

und Leben mit sich bringt, Leben mit sich bringt.

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Lied: Carpe diem, Nantosuelta

8. Mai 2016

Nantosuelta, die gallische Göttin, wird oft mit einem Vogelhäuschen bzw. Haus auf einem Stab dargestellt. Ihr Name hat etwas mit dem ‘sich windenen Fluss’ zu tun. Sie gilt als eine Bienengöttin und heißt mit Sucellos, ihrem Partner, die Toten in der Unterwelt willkommen und bewirtet sie.

So viel ist über die schöne Dame bekannt. Die Frage für mich war nun: Wie interpretiere ich dieses Wissen? Was hat mir Nantosuelta heute zu sagen? Herausgekommen sind zwei Aspekte: Zum einen das sich Fokussieren können auf eine bestimmte Aufgabe – wie die Bienen eben. Den anderen Aspekt habe ich dann hier im Lied verarbeitet.

Carpe diem, Nantosuelta

(BR, April 2016)

Der Fluss windet sich durch die Täler,

zwischen Wiesen und Feldern dahin,

langsam rollende Wellen, hell glitzernde Schnellen:

Ich kann dich dort am Ufer sitzen seh’n.

Oh, Nantosuelta,

du zeigst uns, wie schön das Leben ist!

Du teilst mit uns dein Wissen,

lehrst uns zu genießen

und achtsam durchs Leben zu geh’n.

Der Fluss als Tor zu den Ahnen,

ein Portal so kühl und rein.

Du heißt sie willkommen, ob Winter, ob Sommer,

reichst ihnen den Trunk von süßem Wein.

Oh, Nantosuelta,

du zeigst uns, wie schön das Leben ist!

Du teilst mit uns dein Wissen,

lehrst uns zu genießen

und achtsam durchs Leben zu geh’n.

Die Vögel, sie singen für dich!

Die Bienen, sie summen dein Lied:

Die Süße des Lebens ist Teil deines Segens:

Pflück den Tag, weil das Leben so kurz ist!

Oh, Nantosuelta,

du zeigst uns, wie schön das Leben ist!

Du teilst mit uns dein Wissen,

lehrst uns zu genießen

und achtsam durchs Leben zu geh’n.

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