Category: Allgemein

Video: Meditation zur Frühlings-Tagundnachtgleiche

5. September 2021

Solitary Spring Equinox Ritual – Meditation

Ich verpflanze mich in die Erde. Meine Wurzeln bohren sich in den Grund. Durch den Boden hindurch, dunkel, reich, nahrhaft, suchen sie nach lebenspendendem Wasser. Ich tauche tief hinab, berühre das kühle Wasser dort unten, die Ursuppe von Materie und Chaos. Ich sauge diese Energie auf, durch meine Wurzeln, in meinen Körper. Sie erfüllt mich, meinen Körper, meinen Verstand, meine Seele, bis ich überfließe.

(Pause)

Ich strecke mich dem Himmel entgegen. Meine Äste werden länger und stärker. Meine Blätter entrollen sich und öffnen sich für das Licht von Sonne, Mond und Sternen. Aus fernen Himmeln scheint das Licht der Schöpfung auf mich herab. Ich ziehe diese Energie in mich hinein, durch meine Blätter und Zweige, in meinen Körper. Sie erfüllt mich, meinen Körper, meinen Verstand, meine Seele, bis ich überfließe.

(Pause)

Diese beiden Kräfte in mir mischen sich und verschmelzen. Sie werden mein, mischen sich mit meiner eigenen Energie. Ich bin erfüllt mit den schöpferischen und zerstörenden Kräften der Natur. Mögen diese Kräfte und die Kräfte des Geistes, der allen Dingen innewohnt, mir heute und in Zukunft von Nutzen sein.

(Pause)

Zum Himmel fließt die Schöpferkraft zurück, zur Erde fließt die Kraft des Chaos zurück. Ich kehre zurück in die normale Zeit und den normalen Raum, in das irdische Reich der Menschen, aber in mir bleibt der Segen der Kindred!

(aus: “Solitary Spring Equinox Ritual” by Amanda Lynne Orcutt, in Oak Leaves #37, Ü: B.R.)

Diese Mediation ist nicht von mir, sondern nur die Übersetzung. Vielen Dank an Amanda Lynn Orcutt für diese tolle Meditation! Und euch viel Vergnügen beim Meditieren!

https://drive.google.com/file/d/1ZV8oPXSff4IAjXYIJcrjfm-fZX3wwtHT/view?usp=sharing

Himmel, Land und Meer – eine druidische Perspektive oder: Woran glauben Druiden?

29. August 2021

Wer in einer Buchhandlung ins Esoterikregal schaut oder mal in ein heidnischen Forum hineinschnuppert, der findet in erster Linie drei Gruppen in Deutschland:

Da wären die Asatru, die Verehrer der nordischen Götter. Wer ‘Vikings’ mag, oder sich gerne auf Mittelaltermärkten herumtreibt, der wird sich hier hingezogen fühlen. Das soll keine Beleidung sein, nicht falsch verstehen. Aber viele Leute fangen auf diese Art und Weise an. Hier gibt es mehrere kleine und größere Organisationen, vom Eldaring über den Verein für germanisches Heidentum bis hin zu Trüppchen, die auch eher in der rechten Ecke anzusiedeln sind. Das ist der große Ärger, mit dem die deutschen Heiden, und besonders die Asatru zu kämpfen haben: Dass ihr Glaube gerne von der rechten Szene vereinnahmt wird, ihre Rituale und Feiertage missbraucht. Und leider gibt es auch solche. Die gibt es ja irgendwie überall, wie Unkraut.

Nun sind die wenigsten Leute, die Heiden sind, rechts! Im Gegenteil: Wenn die christliche Szene sich so aktiv gegen Rassismus und für Toleranz aussprechen würde, wie das Heidentum, dann wäre die Welt ein deutlich besserer Ort. Ich habe bislang selbst noch keinen rechten Heiden getroffen. Aber dank der Nazis werden Asatru schnell von Ahnungslosen skeptisch beäugt. Auch tragen viele Leute gerne einen Thorshammer oder ein anderes entsprechendes Symbol als Modeschmuck oder Tattoo, ohne tatsächlich Heide zu sein. Ist ja auch okay, macht halt das Differenzieren schwerer.

Die zweite große Gruppe sind die Wicca. Auch hier gibt es verschiedene Ausprägungen. Entscheidend ist, dass der Wiccastil deutlich das Bild vom Heidentum in der Literatur und darüber hinaus geprägt hat. Die Dualität von Gott und Göttin, die 8 Jahreskreisfeste, die vier Himmelsrichtungen und das Kreisziehen stammen von dieser Richtung. Wicca ist formeller und mit alchemistischen Zügen.

Dann gibt es noch die Hexen. Hier tummelt sich alles, Kräuterfrauen, weise Frauen, Menschen mit einer Familientradition über mehrere Generationen und solche, die sich alles frisch angelesen haben, Engelsrufer und Kristallgucker, Tarotkartenleserinnen und Trommler. Entschuldigt, wenn ich euch alle hier in diesem Punkt versammle, aber hier ist die Diversität tatsächlich so unglaublich groß, weil praktisch jeder sein eigenes Ding macht, dass ich da nicht spezifischer werden kann. Ich habe mich selbst lange genug dazugezählt. Die Hexen haben manche Dinge von den Wicca übernommen (Kreis ziehen etc.), aber ihr eigenes Ding daraus gemacht. Und mein persönlicher Eindruck ist, dass es hierbei auch mehr um die Arbeit am eigenen Selbst geht als im Wicca.

Den Schamanismus findet man übergreifend in allen Bereichen und auch als separate Sparte.

Und dann halt die Druiden, in unserem Fall die ADF-Druiden…

Für uns gliedert sich der Kosmos in 3 Bereiche: die Oberwelt oder den/die Himmel, die mittlere Welt und die Unterwelt. Je nachdem, welchem Pantheon man anhängt, können sich diese Welten in mehrere Bereiche gliedern: Im nordischen Weltbild gibt es beispielsweise 9 Welten, bei den Griechen spaltet sich die Unterwelt in Elysium, Tartarus etc. auf und so weiter.

Die Kosmos-Sigille von Rev. Ian Corrigan repräsentiert die Oberwelt (durch das Sonnenrad oben), die mittlere Welt (durch das Gitternetz in der Mitte) und die Unterwelt (durch den spiralförmigen Strudel unten).

Diese Welten sind durch den Weltenbaum miteinander verbunden. Mircea Eliade hat dazu tolle Fachliteratur geschrieben, die das sehr gut erklärt. In der einfachen Version lautet das so: Die Götter haben das Chaos weitgehend gebändigt und dem Kosmos eine Ordnung gegeben. Dadurch ist der nun sehr gleichförmig geworden, sehr ordentlich. Dadurch wird aber auch die Orientierung schwerer. Es sieht ja alles gleich aus! Der Weltenbaum ist nun ein Orientierungspunkt. Wenn man ihn erreicht, weiß man wieder, wo man ist und wo man hinmuss. Eliade setzt übrigens das christliche Kreuz mit dem Weltenbaum in dieser Hinsicht gleich. Jedem sein eigener Orientierungspunkt.

Der Weltenbaum ist darum auch eines unserer Symbole für die Heilige Mitte. Die anderen sind die Quelle und das Feuer. Während der Weltenbaum den Zugang zu den Naturgeistern darstellt, die Seite an Seite mit uns leben (animistisches Weltbild, beseelte Natur), dient die Quelle mit ihrem Wasser als Zugang zur Unterwelt und den Ahnen und das Feuer als Zugang zur Oberwelt und den Göttern. Sehr vereinfacht, denn es gibt ja auch Götter der Unterwelt und umgekehrt Ahnen und Geister, die wir eher im Himmel ansiedeln würden. Da ist Flexibilität gefragt 😉

Aus diesen 3 Symbolen bilden wir den Kosmos nach und wiederholen im Ritual den Schöpfungsakt. Wir schaffen und formen buchstäblich unsere Welt.

Wen verehren wir dabei? Erwähnt habe ich sie schon, unsere Kindred. Dabei handelt es sich um drei Gruppen, nämlich die Ahnen, die Naturgeister und die Götter.

Über letztere habe ich schon an anderer Stelle mehr erzählt.

Die Ahnen setzen sich zusammen aus den leiblichen Ahnen (Ahnen des Blutes), denen des Landes (die, die vor Urzeiten hier gelebt haben), den Ahnen des Herzen (die, die einem persönlich nahestehen ohne verwandt zu sein) und den Ahnen des Geistes (den Helden und Vorbildern, denen man nacheifert). Außerdem gibt es noch die mythologischen Ahnen, das sind Heldenfiguren aus der Mythologie oder Literatur. Prinzessin Leia ist da ein gutes Beispiel.

Die Naturgeister setzen sich ebenfalls aus einer Vielzahl verschiedener Wesenheiten zusammen. Es gibt die Geister des Hauses, die sich um den reibungslosen Ablauf des Haushalts kümmern, Geister der Elemente, Geister der verschiedenen Pflanzen und Tiere, die für ihre jeweilige Art sorgen oder auch nur ein einzelnes Exemplar, Geister des Landes oder Ortes, die eine bestimmte Stelle bewohnen und beseelen, Geisterwesen wie Feen, Kobolde, Dryaden, Nixen, und und und… Sie leben parallel neben uns her. Manche von ihnen sind freundlichen gesinnt, manche eher feindlich. Du kennst das, wenn du dich an einem Ort nicht wohl fühlst und lieber schnell weitergehst? Viele sind eher neutral eingestellt.

Im Ritual ehren wir außerdem Mutter Erde. Das ist nichts ursprünglich druidisches, sondern modernes Heidentum: Wir wissen, woher wir kommen und wohin wir zurückkehren und wir danken der Erde dafür, dass sie uns so lange hält und (er)trägt. Für die alten Druiden mag das selbstverständlich gewesen sein, aber heutzutage wird es immer wichtiger, sich das ins Bewusstsein zu rufen.

Eine andere moderne Neuerung in unseren Ritualen ist der Hüter der Tore. Das ist eine Gottheit oder ein Geist mit liminalen Eigenschaften, also ein Wesen, das zwischen den Dingen unterwegs ist, an Übergängen und Grenzen. Viele von ihnen sind Psychopomps, Götter, die die Seelen ins Leben nach dem Tod geleiten. Der Hüter der Tore dient in unseren Ritualen als Mediator: Er bringt alle Parteien an einen Tisch.

Wann feiern wir? Auch bei uns gibt es die 8 Jahreskreisfeste, die sich im Neuheidentum verbreitet haben. Allerdings sind Abweichungen möglich. Je nach Pantheon können sich die Schwerpunkte verschieben oder weitere Feste dazukommen. Außerdem besteht die Option, die Druidenmonde zu feiern, ein Heilungsritual, das einmal monatlich von allen Interessierten für alle, die Bedarf angemeldet haben, abgehalten wird und Online-Rituale über Zoom, die von Leuten organisiert werden, die nicht haingebunden sind. Die Haine haben ihre eigenen Ritualtermine und es steht jedem frei, unabhängig davon so viele Rituale abzuhalten, wie man möchte, oder auch Devotionalien. Wie man es halt braucht. Der Weg des Herdhüters, einer der möglichen Wege der näheren Auseinandersetzung mit dem Druidentum, setzt darauf, dass man sich bewusst einen eigenen Hauskult mit gemeinsamen Ritualen und Bräuchen aufbaut, der in den Alltag integriert ist. Damit ist Druidentum nicht nur etwas für 8 Tage im Jahr oder sonntags vormittags in der Kirche, sondern soll Teil deines Lebens werden.

Auch bei uns gibt es mehrere Strömungen. Die größte in Deutschland ist der OBOD, der Order of the Bard, Ovates and Druids. Er kommt ursprünglich aus Großbritannien. 2 große Unterschiede zu ADF, Unserem eigenen Druidentum: OBOD betrachtet das Druidentum als eine Philosophie, nicht als eine Religion. Dementsprechend gibt es dort auch keine Priester. Und sie beschränken sich auf die klassischen keltischen Götter. Es gibt aber auch naturgemäß viele Schnittstellen, und so einige ADF-Mitglieder sind gleichzeitig Mitglied im OBOD.

Wie feiern wir? Darüber gibt es schon einiges hier zu lesen. Wichtig wäre an dieser Stelle vielleicht zu erwähnen, dass wir keinen Kreis ziehen und in unseren Ritualen ein Kommen und Gehen problemlos möglich ist. Wir reinigen zu Beginn den Ort und uns und überlassen das weitere Manangement dem Hüter der Tore. Wir schließen bewusst keine Götter und Geister aus. Es gibt jedoch die Option, am Anfang des Rituals eine Opfergabe an die zu machen, die das Ritual eher stören würden oder einfach nicht zum Anlass passen, verbunden mit der klaren Ansage: Wenn ihr nicht mitarbeiten wollt, dann lasst uns jetzt mal eben in Ruhe arbeiten.

Ich hoffe, ich konnte dir ein besseres Bild davon vermitteln, was Unser eigenes Druidentum (ADF) ausmacht.

Endlos-Karten: Die Matronen

2. Januar 2021

Auf dem Blog von Hattifant (englisch) findet man viele tolle Bastelideen, manches gratis, manches zum kleinen Preis. Dort habe ich die ‘endless cards’ endeckt, und es nun geschafft, diese coole Idee für eigene Zwecke zu adaptieren. Bei so vielen dreifaltigen Göttern/Göttinnen lohnt es sich doch, mal einen Versuch zu wagen. Ob man nun Brighid als Heilerin, Schmiedin und Künstlerin (und Hüterin der Flamme) nimmt, den dreiköpfigen Triglav in verschiedenen Ansichten, die drei römischen Götter des Kapitols oder Odin/Thor/Frey, oder wie in meinem Beispiel die drei Matronen: Der Möglichkeiten sind viele!

Wie aber funktioniert das nun? Das Zusammenkleben selbst könnt ihr euch am besten über Youtube bei Hattifant selbst angucken. Wenn ihr dort nach “endless cards Minions” sucht, bekommt ihr eine 7-minütige Videoanleitung, die euch Schritt für Schritt durch das Procedere leitet. Besser kann ich das auch nicht.

Wenn ihr eure Bilder allerdings selbst auswählt und in einer bestimmten Reihenfolge haben wollt, dann müsst ihr vorher ein paar Kleinigkeiten beachten:

  1. Ihr benötigt 4 gleich große Quadrate. Gut ist eine Größe von 12×12 cm, aber es kommt nicht auf ein paar Millimeter mehr oder weniger an. Ich habe kein dickeres Papier, daher habe ich pro Motiv 1 Blatt genommen und die freie Hälfte auf die Rückseite des Motivs geklebt. Dadurch wurde es stabiler.
  2. Wählt eure Motive aus und fügt sie direkt in die Quadrate ein oder klebt sie mittig auf. Das Drumherum könnt ihr noch nach Belieben gestalten. Denkt dran, dass jemand die Rechte an Bildern haben könnte (wahrscheinlich hat), wenn ihr sie im Internet runterladet.
  3. Nun entscheidet ihr euch, in welcher Reihenfolge die Bilder auftauchen sollen. Nennen wir sie ABCD.
  4. Motiv A und C werden jeweils vertikal zur Mittellinie hin gefaltet und anschließend horizontal in der Mitte durchgeschnitten. (in meinem Fall der Votivstein und die junge Matrone in der Mitte)
  5. Bei Motiv B und D werden der obere und untere Rand jeweils zur Mittellinie hin geknickt und dann das Quadrat vertikal halbiert. (die beiden älteren Matronen, die außen sitzen)
  6. Nun musst du die Motive in der folgenden Reihenfolge zusammenkleben: A – D – B – C! Das ist wichtig, denn sonst tauchen die Motive nicht in der gewünschten Reihenfolge auf. (Auf meinem Video seht ihr, dass meine Reihenfolge noch nicht stimmte.) Nutze dabei Hattifants Anleitungsvideo.
  7. Viel Spaß!

Hinweis: Dies ist eine schöne Bastelei, die sich auch gut für ältere Kinder/Teenager eignet, denen die Klorollengötter zu simpel sind.

Vorlage

in English:

If you want to create endless cards with your own motifs, please take the following steps:

You will need thicker paper (or glue two papers together). There are 4 squares, side length for example 12cm x 12cm (about 4,5 inch?). Place each motif in the middle of one square.

Now decide in wich order you want the motifs to appear, then fold and cut them like this:

Motif A and C – Fold the sides to the middle line, cut the square horizontally in the middle.

Motif B and D – Fold the upper and lower rim to the middle line, cut the square vertically in the middle.

Glue them together like Hattifant shows in her video ‘endless card Minions’ on Youtube or her blog. The order of GLUEING is like this: Motif A -D – B – C!

And now have fun with your new endless card!

This is a great craft for older kids, too.

Lieder zur Wintersonnenwende

27. Dezember 2020

Es gibt leider wenig schöne Lieder zur Wintersonnenwende auf Deutsch, die man als Heide singen kann. Viele kommen für mich nicht in Frage, da sie speziell für die Nazis geschrieben wurden. Die Lieder hier sollten aber in Ordnung sein.

Das Licht ist neu erwacht

Dies ist ein altes Werk von mir. Die Melodie ist die von “The Wearing of the Green” oder auch “The Rising of the Moon”, einem irischen Volkslied.

Leise rieselt der Schnee – Heidnische Version

Stille Nacht – Heidnische Version

Man mag diskutieren, ob es nötig ist, Lieder anderer Religionen gewissenmaßen für eigene Zwecke anzupassen. Diese Art von Diebstahl hat aber eine lange Tradition. Immerhin wurden viele Kirchen auf alten heidnischen Kraftorten errichtet und einige heidnische Götter zu Heiligen umfunktioniert. Ganz abgesehen davon verbinde ich mit diesen Liedern persönlich sehr viel. Für mich gehören sie zu dieser Zeit des Jahres dazu, und daher singe ich gerne eine paganisierte Version, wenn ich das christliche Original nicht für angebracht halte.

Der Text von “Stille Nacht” basiert grob auf einer Übersetzung von Doreen Valientes “Silent Night”.

Über uns die klare Nacht

Von Herbert Napiersky, der ist allerdings etwas fragwürdig, wie ich im Nachhinein feststellen musste.

Share the light – Heidnische Version von “The first noel”

Andere (englische) Lieder, die auch sehr bekannt sind:

On Midwinter’s Day – Damh the Bard

The Christians and the Pagans – Dar Williams

Santa Claus is Pagan, too – Emerald Rose

Solstice Evergreen – Spiral Dance

Prayer a Day 2020: Die Quelle

7. November 2020
#PrayerADay #ADFDruidry

Die Quelle

Vom Tropfen zur Pfütze

von der Pfütze zum Fluss

vom Fluss zum Ozean

Innen und außen

in meinem Blut

in dieser Quelle

fließt das Wasser

reinigend und erneuernd

nährend und belebend.

Heilige Quelle, fließe in mir!

in English:

The well

From droplet to puddle

from puddle to river

from river to ocean

Inside and outside

in my blood

in this well

Flows the water

purifying and renewing

nourishing and reviving.

Sacred well, flow within me!

Prayer A Day 2020!

7. November 2020

Es geht los. Und nach den letzen Monaten freue ich mich gerade richtig darauf. Die Umstände haben doch arg an meiner Kreativität genagt….

Lapbook: Die Gallier – Götter und Kultur

5. April 2020

Vor einigen Jahren habe ich dieses Lapbook für meinen Sohn gebastelt. Jetzt Bin ich wieder darüber gestolpert. Obwohl ich heute ein paar Dinge verändern würde (man lernt ja dazu), poste ich euch hier mal ein paar Bilder davon als Inspiration.

Vorderseite

Prayer a day 2019: Nehalennia als Fährfrau der Toten

1. November 2019

Nehalennia as a guide of souls

Nehalennia,

you guard the freight, you take care that everything arrives safely its destination.

Mostly the load consists of diverse goods, but sometimes it is souls that are on their way to their chosen afterlife.

You guide them safely over the waves, throught the veils and over the rainbowbridge, until they reach the other side

and claim their appropriate place, be it in the underworld, on the isles in the west or some heavenly realm.

It is you that we welcome as our ferrywoman.

Even if we don‘t need your services personally,

we honor you as the guide and companion of the dead.

Tag der Erde 2019

2. Mai 2019

Hier stelle ich euch einige Materialien zur Verfügung, die euch und euren Kindern helfen sollen, sich am Tag der Erde (und darüber hinaus) mit dem Thema Erde und Umweltschutz zu beschäftigen.

Für Schulkinder: Das Umweltschutzspiel

Plakat: Was kannst du für die Erde tun?

Bastelarbeit: Meine Hände halten Mutter Erde – und sie hält mich

Kinderandacht für kleine Heiden (nicht ADF-Style): Wir heilen die Erde

eine Vorlage für das Erde-Puzzle, das für die Kinderandacht gebraucht wird; passende Bilder müsstet ihr euch bitte selbst im Internet suchen und ausdrucken. Achtet darauf, dass ihr die Bilder nicht zu klein ausdruckt. Es sollten mindestens drei größere Motive pro Vorder-/Rückseite dabei sein.

Klorollengöttin: Mokosh, eine slawische Mutter Erde

Müll sortieren: Für diese Aufgabe benötigt ihr außerdem einen Haufen Müll. Entweder nehmt ihr richtigen (was etwas eklig werden kann :)) oder ihr sucht im Internet (Pinterest) nach einem Ausschneidebogen mit Müll. Davon gibt es verschiedene, z.B. beim Blog Ideenreise.

Schatzsuche im Frühling: Macht einen Spaziergang und schaut, was ihr so alles entdecken könnt!

Lied: Eine Erde, ein Planet (zum Mitsingen und Mitklatschen)

Eine Erde, ein Planet, fester Grund, auf dem ein jeder steht.

Eine Erde, eine Welt, Mutter Erde, die uns alle hält.

Akkorde: C G C am C G C am em F C am C G C