Triff die Götter: Skadi

23. Dezember 2018

Eigentlich hatte ich sie gar nicht auf dem Plan, aber Skadi hatte offenbar andere Pläne als ich. Daher also hier die Skadi-Ausgabe von Meet the gods-Triff die Götter!

Inhalt:

Geschichte: Skadi fordert ihr Recht

Basteln: Klorollengöttin Skadi

Fakten/Infos: Wer ist Skadi?

Meditation: Eine Welt aus Eis

Basteln: Wir basteln eine Schneeflocke

 

Wie immer wünsche ich viel Vergnügen!

Meet the gods – Triff die Götter – Skadi

Midwinter/Winter solstice 2018: Main prayer and core workings in English

23. Dezember 2018

Main sacrifice to the deity of the occasion

Sulis,

bright and shining sun,

hear my prayer when I call to you:

My thoughts are focused on your safe return

and I am craving for the feeling of your rays caressing my face.

Half a year ago, at midsummer, I was bathing in your light,

you being on top of your power.

Since then you have lost your strength,

and since the equinox you spread your light mainly at other places.

But now the day of your return has come:

Your radiance and your warmth have been missed sorely.

It almost seems as if the is no end to darkness,

as if the silence would absorb all sounds.

Sulis, I call out to you:

Come back to us!

Take up the journey

and please us with your sight!

(make an offering to Sulis)

 

You’ll need: a sun candle for the middle, tealights arranged in 6-9 rays around the sun candle (depending on your plans, see below): I always use three tealights per ray

Core workings

Lighten your sun candle from the sacred fire.

In this longest night of the year the sun will be reborn –

this sounds so unlike science.

But with it comes

the hope for a better future,

the chance for a new beginning,

the possibility to work on the option

that peace and freedom,

health and justice,

education and prosperity become realitiy for everybody someday.

Without this the earth is turning just a bit more

and a fiery ball is rising in the east.

A sunbeam for hope,

for a better future. (lighten the candles from sunbeam 1 from the middle to the end)

A sunbeam for peace,

so that a future is possible. (lighten the candles from sunbeam 2 from the middle to the end)

A sunbeam for love,

for others and for oneself. (lighten the candles from sunbeam 3 from the middle to the end)

A sunbeam for life,

and letting live (lighten the candles from sunbeam 4 from the middle to the end)

A sunbeam for confidence,

after the longest night, the deepest valley. (lighten the candles from sunbeam 5 from the middle to the end)

(You can add three more sunbeams here, for personal things.)

The first sunbeam at the sky,

a new beginning. (lighten the candles from last sunbeam  from the middle to the end)

(If you are not alone, people can hum during the candle lighting, or you can do it as som form of litany, so they say the second part of each verse.

Let the light and the words sink in for a moment before you move to the next step.)

Mittwinter-Soloritual 2018

21. Dezember 2018

Eröffnung

LIED: (Original „In dieser Nacht”, Text leicht variiert)

In dieser Nacht, der längsten, die das Jahr uns bringt,

in dieser Nacht wird uns das Leben neu geschenkt!

Blüht der Funke neuen Lebens mitten in der Dunkelheit:

Sonnenkind, in dieser Nacht!

 

Die dunkelste, die längste Nacht des Jahres ist gekommen,

und ich warte,

warte auf einen Lichtschimmer am Horizont,

warte auf die Rückkehr der Sonne,

auf die Verheißung von Wärme und Licht.

In dieser Nacht,

erneuertes Leben.

Reinigung

Die rechte Hand ins Wasser tauchen und die Stirn berühren:

Möge ich rein sein, damit ich die Grenzen überschreiten kann.

Die rechte Hand ins Wasser tauchen und die Lippen berühren:

Möge ich die Grenzen überschreiten, um dem Heiligen zu begegnen.

Die rechte Hand ins Wasser tauchen und das Herz berühren:

Möge ich dem Heiligen begegnen, um in allen Dingen gesegnet zu sein.

(William E. Ashton/SDF-Liturgie März 2014, Ü: B.R.)

Mutter Erde

Tief hast du dich in dich selbst zurückgezogen, Mutter Erde,

und doch hast du wie jede gute Mutter immer ein Auge auf deine Kinder:

Auch in der längsten Nacht des Jahres, wenn alles still und starr zu sein scheint,

können wir darauf bauen, dass du für uns da bist und uns hältst, so wie immer.

Mag auch Schnee dich mit einer Decke überziehen,

mag unwirtliches Wetter uns in die Häuser treiben:

Wir wissen: Du bist da draußen, immer da, und sammelst frische Kräfte,

um nach der langen Dunkelheit neues Leben hervorzubringen.

Sei auch in diesem Ritual bei uns und halte uns in deiner Hand.

Amen!

Den Kosmos wiedererschaffen

Wer sind wir?
Woher kommen wir?
Wie lautet die Geschichte unseres Volkes?“

Nicht schwer…..

Eine große neblige Wolke sammelte sich im Raum

Wirbelnd und drehen; drehend und wirbelnd, zog sie sich immer mehr in sich zusammen.

In ihrer Mitte begann es zu leuchten und die die umgebende Wolke wurde nach außen gedrängt, so dass sich das Wasser hier unten sammelte.


Und so kam es, dass der Stoff der Schöpfung auseinandergezogen wurde
um oben das Feuer zu formen

und unten das Wasser.

Das Sonnenfeuer wärmte den Kessel der Schöpfung
und Schlug mit Blitzen auf das Wasser ein und zeugte darin das Leben.

Und das Leben zeugte die Lebewesen
und die Lebewesen zeugten die Ahnen

Und die Ahnen zeugten uns;

Die Lebenden.

Aufrechte wie du, großer Baum, tragen wir in uns das Zeichen der Schöpfung.
Damals, heute und für immerdar.

Verwurzelt in den Urwassern der unteren Welt, die mittlere Welt der Formen überbrückend und das Feuer hoch im Oben umarmend.

(Earrach of Pittsburgh, Ü: Elen Lassair)

Oben und unten…

Ich öffne meine Augen…

Die Tore öffnen

Cernunnos,

du, der zwischen den Dingen sitzt,

du, der trennt, was getrennt werden soll,

du, der verbindet, was zusammengehört,

Herr der wilden ungezähmten Natur,

ich grüße dich heute, an diesem stürmischen Tag der Wintersonnenwende:

Hier stehe ich, im Zentrum aller Dinge und bitte dich:

Vereine deine Magie mit der meinen, wenn ich nun die Tore öffne!

Schütze mich, wenn ich auf fremden Pfaden wandle

und sei als Vermittler an meiner Seite, wenn ich mich mit den Kindred treffe!

Diese Gabe, Cernunnos, ist für dich:

(Opfergabe bringen)

Nimm diese/n (Symbol für die Quelle) und lass sie zur Quelle werden,

zum Tor, das uns mit den Vorfahren verbindet. (Lied: Cernunnos, öffne die Tore)

Nimm diese Flamme und lass sie zum heiligen Feuer werden,

zum Tor, das uns mit den Göttern verbindet. (Lied: Cernunnos, öffne die Tore)

Und nimm diesen Baum und lass ihn zum Weltenbaum werden,

zum Tor, das uns mit den Naturgeistern verbindet. (Lied: Cernunnos, öffne die Tore)

Durch deine und mit deiner Kraft und Magie: Mögen die Tore sich öffnen!

(B.R.)

Die Kindred einladen

Hallo, meine Vorfahren!

Ich denke an die, von denen ich abstamme, deren Gene ich teile.

Ich denke an die, die mir ein Vorbild geworden sind und denen ich nacheifere.

Ich denke an die, die meinem Herzen nahestehen.

Ich denke an die, die im Lauf der Jahrhunderte dieses Land, auf dem ich stehe, bevölkert haben.

So lange ich mich an euch erinnere, werdet ihr nicht vergessen sein.

Schön, dass ihr da seid. Ich möchte euch einladen:

Kommt zu mir an mein Feuer und feiert gemeinsam mit mir!

Teilt euer Wissen mit mir und nehmt dafür meine Geschenke an. (Gabe für die Ahnen)

Hallo Geistervolk!

Ich höre euch im Rascheln der Blätter, im Summen der Bienen, im Gezwitscher der Vögel.

Ich sehe euch in den Steinen am Rand, im Schatten der Bäume, in den Farben der Blumen.

Ich spüre euch im sanften Windhauch auf meiner Haut, in den kühlen Regentropfen in meinen Haaren, im weichen Gras unter meinen Füßen.

Ich sehe euer Werk, doch euch selbst sehe ich nicht.

Dennoch seid ihr hier an meiner Seite, und ich möchte euch einladen:

Kommt zu mir an mein Feuer und feiert gemeinsam mit mir!

Teilt euer Wissen mit mir und nehmt dafür meine Geschenke an. (Gabe für die Geister)

Hallo Götter und Göttinnen!

Ich sehe euch in dem Rhythmus der Jahreszeiten, im wiederkehrenden Auf- und Untergang der Sonne, in den Gesetzen, die ihr dem Kosmos gegeben habt, wodurch das Leben erst möglich wurde.

Ich höre von euch in den Bruchstücken der Mythen, die von euch geblieben sind, die euer Wirken wiedergeben.

Ich spüre euch in der Wärme eures Feuers, das alles ewiglich verwandelt, im Licht, das mir die Augen öffnet.

Ich grüße euch, Leuchtende, und ich möchte euch einladen:

Kommt zu mir an mein Feuer und feiert gemeinsam mit mir!

Teilt euer Wissen mit mir und nehmt dafür meine Geschenke an. (Gabe für die Götter)

(B.R.)

Hauptopfer

Sulis,

hell leuchtende Sonne,

hör mein Gebet, wenn ich dich rufe:

Deiner sicheren Rückkehr gelten meine Gedanken

und voll Sehnsucht erwarte ich das Gefühl, wenn deine Strahlen mein Gesicht streicheln.

Vor einem halben Jahr, an Mittsommer, habe ich in deinem Licht gebadet,

als du auf der Höhe deiner Kraft warst.

Seitdem hast du an Kraft verloren,

und seit der Tagundnachtgleiche dein Licht vor allem an anderen Orten verbreitet.

Doch nun ist der Tag deiner Rückkehr gekommen:

Dein Glanz und deine Wärme werden hier schmerzlich vermisst,

Fast scheint es, als würde die Dunkelheit kein Ende nehmen,

die Stille jedes Geräusch verschlucken.

Sulis, ich rufe dich:

Kehre zu uns zurück!

Mach dich auf den Weg

und erfreue uns mit deinem Anblick!

Opfergebet

LIED: Nehmt, Kindred, die Gaben, die ich bringe… (Original: Andrew Lloyd Webber)

Omen

Ich habe euch meine Geschenke überbracht und die Erinnerung an euch wachgehalten.

Nun schweige ich und öffne meinen Geist für euch und eure Botschaft.

Kindred, was habt ihr mir zu sagen?

Bitte um Segen

Ich bitte euch nun, Kindred: Seht auf diesen Kelch vor mir.

Ich fülle ihn mit Met.

Euch bitte ich: Füllt ihn aus dem Kessel der Inspiration, aus der Quelle der Weisheit, aus dem Horn der Fülle!

Füllt ihn mit den neu erwachten Kräften der Sonne, noch ganz klein, die uns Hoffnung schenken und eine neue Chance geben unsere Zukunft zu gestalten.

Füllt ihn mit euren Gaben, damit die, die davon trinken, gesegnet sind mit Gesundheit, Weisheit und Wohlstand.

Heiligung

(Kelch auf Kopfhöhe) Der Segen der Götter! Awen!

(Kelch auf Bauchhöhe) Der Segen der Naturgeister! Awen!

(Kelch zum Boden senken) Der Segen der Ahnen! Awen!

(Kelch über Kopfhöhe) Der Segen der Kindred wirke in mir und durch mich und um mich!

Siehe, das Wasser des Lebens!

Annahme des Segens

Ich nehme euren Segen an.

Möge er mich erfüllen und überfließen, so dass er auch die berührt, die mir begegnen.

Möge der Funke in mir zu einer Flamme werden, die überspringt auf die, die meinen Weg kreuzen.

Kernarbeit

Vom heiligen Feuer aus wird die Sonnenkerze angezündet.

In dieser längsten Nacht des Jahres wird die Sonne wiedergeboren –

wie unwissenschaftlich das klingt.

Doch damit verbunden ist

die Hoffnung auf eine bessere Zukunft,

die Chance auf einen Neuanfang,

die Möglichkeit daran zu arbeiten,

dass Frieden und Freiheit,

Gesundheit und Gerechtigkeit,

Bildung und Wohlstand eines Tages Realität für alle werden.

Ohne das dreht sich die Erde nur ein Stück weiter

und ein feuriger Ball steigt im Osten auf.

Ein Sonnenstrahl für Hoffnung,

auf eine bessere Zukunft. (1. Sonnenstrahl von der Mitte her anzünden)

Ein Sonnenstrahl für Frieden,

damit eine Zukunft möglich ist. (2. Sonnenstrahl von der Mitte her anzünden)

Ein Sonnenstrahl für Liebe,

füreinander und für sich selbst. (3. Sonnenstrahl von der Mitte her anzünden)

Ein Sonnenstrahl für Leben –

und leben lassen. (4. Sonnenstrahl von der Mitte her anzünden)

Ein Sonnenstrahl für Zuversicht,

nach der längsten Nacht, dem tiefsten Tal. (5. Sonnenstrahl von der Mitte her anzünden)

Der erste Sonnenstrahl – ein Neuanfang. (6. Sonnenstrahl von der Mitte her anzünden)

Verabschiedung

Liebe Vorfahren, Naturgeister und göttlichen Kräfte,

besonders du, Sulis:

Ich danke euch für eure Anwesenheit in meinem Ritual

und freue mich auf ein Wiedersehen!

Für jetzt aber verabschiede ich mich von euch:

Euer Segen geht mit mir, wie meine Liebe mit euch geht!

Bleibt, so lange ihr wollt und geht, wenn euch nichts mehr hält!

Tore schließen

Cernunnos,

du hast mein Tun begleitet, als ich die Tore geöffnet und mich mit den Kindred getroffen habe.

Zwischen den Welten wanderst du und begleitest mich auf meinem Weg.

Ich danke dir und bitte dich ein letztes Mal um deine Unterstützung, wenn ich die Tore nun schließe:

Lass das heilige Feuer wieder zur Flamme werden!

Lass die heilige Quelle wieder zur Wasserschale werden!

Lass den Weltenbaum wieder zum einfachen Baum werden!

Lass alles sein, wie es vorher war, bis auf die Magie, die hier geschah!

Durch deine und mit deiner Magie: Mögen die Tore sich schließen!

Mutter Erde verabschieden

Tief im Herzen des Winters, inmitten von Kälte und Dunkelheit,

feiern wir, dass das Licht die Dunkelheit besiegen wird,

dass der Zyklus von Neuem beginnt.

Von dir zu uns, Erdmutter:

Auch wenn du tief in dir ruhst, so sind wir doch durch dich miteinander verbunden

und auch mit dir verbunden.

Von uns zu dir, Erdmutter:

Nimm, was wir nicht gebraucht haben, unsere Liebe und unsere Dankbarkeit.

Ritual beenden

Mein Ritual nähert sich dem Ende:

Ich habe meinen Bund mit den Kindred bestätigt und gefestigt.

Ich habe die Rückkehr des Lichts gefeiert.

Nun sind die Tore geschlossen:

Das heilige Feuer ist erloschen, doch in mir brennt es weiter.

Die heilige Quelle ist versiegt, doch in mir fließt sie ewig.

Der Weltenbaum mag schwanken, doch ich stehe stark und fest auf dieser Erde.

Mein Ritual ist beendet.

Amen!

anschließend: Kerzensuche, Abendessen, Bescherung/Lieder singen…. bei gutem Wetter: Lagerfeuer im Hof mit Stockbrot

Prayer a Day 2018 – Autosegen

9. Dezember 2018

Blessing for a new car

There it is, the new car,
shining and promising!
Nehalennia, lady of the shipping ways:
Expand your competences to cover my ways!
Let the motor hum!
Let the streets be free of obstacles!
Let the people in this car always reach their destinations safely!
Nehalennia, patroness, companion:
Be at my side!

Prayer a Day 2018: Gebet für die unbekannten Vorfahren

9. Dezember 2018

Eine Kerze brennt für euch:

Die, von denen vielleicht nicht mal mehr ein Name geblieben ist

Die, deren Taten im Meer des Vergessens untergegangen sind

Die, an die sich keiner mehr erinnert

Eine Kerze brennt für euch, um euch zu zeigen:

Ihr seid nicht ganz vergessen!

Ihr habt Spuren hinterlassen, und mögen sie noch so flüchtig sein!

Euer Tun damals wirkt wie ein Stein, den ihr ins Wasser geworfen habt:

Wir sehen den Stein nicht,

aber die Wellen, die er verursacht hat,

berühren uns noch heute.

Diese Kerze brennt für euch!

 

In English:

A prayer to ancestors unknown

A candle burns for you:
Those of whom not even a name is left
Those whose deeds drowned in the sea of oblivion
Those who aren’t remembered by anyone

A candle burns for you, to show you:
You are not completely forgotten!
You left traces, even if they are fleetingly!

What you did back then worked like a stone thrown into water:
We don’t see the stone anymore,
but the waves it effected
affect us even today.

This candle burns for you!

I’ve been to the graveyard last sunday to visit my grandparents’s graves. There is a memorial, too, for WWII. I lighted a candle there, and this was what came to my mind.

Prayer a Day 2018: Bastelarbeit

9. Dezember 2018

 

Crafting

The work of my hands is spread our before me:
Many pieces, bis and small,
carefully individually crafted.
That’s what you can see.

The work of my thoughts is spread out before me:
Every piece crafted with love,
underlined with happy memories of the receiving person
and accompanied by good wishes.
That’s what you can feel (I hope).

Prayer a Day 2018: Die Verbindung wird gehalten

9. Dezember 2018

Keine Inspiration.
Zu müde zum Beten.
Erschöpft,
ausgelaugt,
ausgebrannt.
Heute Abend ruft mich nur noch das Sofa.
Lasst mich nicht hängen, ihr Kindred,
und schenkt mir euren Segen,
der die Lebensgeister weckt und
mir neue Kraft verleiht.

 

In English:

A prayer when there’s no energy left

No inspiration.
Too tired for praying.
Exhausted,
depleted,
burnt out.
The only thing that’s calling out to me tonight is my couch.
Don’t leave me behind, you Kindreds,
and give me your blessings
that raise the spirits of life
and present me with new strength.

Gottheit der Woche-Projekt und die Zukunftsaussichten

9. Dezember 2018

Es wurde dann doch noch knapp, aber ich habe gestern Abend mit Epona für Woche 50 das letzte Gebet der Gottheit der Woche-Reihe geschrieben und somit mein persönliches Projekt für 2018 beendet.

Es war eine interessante Erfahrung: Mit einigen Göttern kann ich nun viel mehr anfangen als zuvor. Z.B. Epona, zu der ich zuvor keinen echten Draht hatte, weswegen sie auch auf dem letzten Platz gelandet ist. Die Mutter- und Fruchtbarkeitsgöttin wird für mich persönlich eher durch die Matronen abgedeckt, aber der Aspekt der Unabhängigkeit und Stärke ist etwas, das mir bislang bei den gallischen Göttern gefehlt hat. In der Hinsicht kann ich sie dann mit Freya gleichsetzen.

Nach wie vor rätselhaft ist mir Morrighan, aus der ich nicht schlau geworden bin. Wir finden wohl nicht zueinander.

 

Für das nächste Jahr habe ich mir vorgenommen, die Triff die Götter-Reihe weiter auszubauen und jeden Monat eine andere Gottheit zu präsentieren. Einige sind ja schon verfügbar.

In Planung sind: Cernunnos, Frey, Mannán Mac Lir, Freya, Idun, Nehalennia, Brighid…

Gottheit der Woche 50: Epona

9. Dezember 2018

Hufspuren im weichen Sand,

mal Pferd, mal Reiterin,

Epona

 

Hufspuren, denen ich folge,

mal Mutter, mal Kämpferin,

Epona

 

Hufspuren in meinem Leben

hast du hinterlassen,

Epona

 

Nimm mich mit auf deine Reise,

Schutzpatronin der Fohlen,

Seelenbegleiterin,

gewähre mir deinen Schutz und deine Geborgenheit

und lehre mich deine Stärke und Unabhängigkeit.

Diese Rose ist mein Geschenk für dich.

 

Das Bild im Hintergrund der Gebsetskarte zeigt die Epona-Statue von Wolfgang Seipenbusch aus dem keltischen Skultpurenweg auf dem Donnersberg. Anders als die meisten Eponadarstellungen zeigt sie die Göttin mit Pferdekopf.

 

In English:

Traces of hooves in the soft sand,

sometimes horse, sometimes rider,

Epona

 

Traces of hooves that I follow,

sometimes mother, sometimes fighter,

Epona

 

Traces of hooves in my life

you have left behind,

Epona

Take me with you on your journey,

patroness of foals

soul companion,

grant me your protection and comfort

and teach me your strength and independance.

This rose may be my gift for you.

 

The background image shows the Epona Statue by Wolfgang Seipenbusch on the Celtic Sculptures Way on Donnersberg, Germany. It shows the goddess with a horse’s head.